Ein chirurgisches Handinstrument mit einer langen Geschichte und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten ist für Fachleute in der Medizin ein unverzichtbares Werkzeug. Ursprünglich um das Jahr 1910 entwickelt, diente es anfänglich vorrangig zahnmedizinisch-chirurgischen Zwecken, speziell als Instrument zum Schälen von Zysten. Mit einer typischen Länge von etwa 14 Zentimetern zeichnet sich dieses Instrument durch seine Doppelendigkeit aus.
Die Funktionalität des Instruments wird durch die scharfrandigen, löffelartigen Enden bestimmt. Diese sind konzipiert, um Gewebewucherungen präzise abzukratzen oder Knochenhöhlen schonend auszuschaben, ein Vorgang, der auch als Exkochleation bekannt ist. Im Laufe der Zeit hat sich das Einsatzgebiet des scharfen Löffels erweitert und findet nun auch in anderen medizinischen Fachrichtungen Verwendung – insbesondere in der Dermatologie.
UrsprungEntwickelt für zahnmedizinische Eingriffe
Länge
14 cm
Bauform
Doppelendiges Design
Enden
Scharfrandige, löffelartige Form
Anwendungsbereiche
Zahnmedizin, Dermatologie und weitere chirurgische Fachgebiete
Einsatzzweck
Abkratzen von Gewebewucherungen und Ausschabung von Knochenhöhlen (Exkochleation)
Mit seiner breiten Anwendbarkeit stellt dieses chirurgische Handinstrument eine bedeutende Ergänzung im medizinischen Instrumentarium dar und unterstützt Ärzte bei präzisen chirurgischen Interventionen.