Dieses Implantat ist speziell für die chirurgische Behandlung von Bauchwandhernien wie epigastrischen Hernien, Nabel- oder Narbenhernien und Parastomalhernien nach Ostomie entwickelt worden. Es dient der Verstärkung und Überbrückung der faszialen und bindegewebigen Strukturen der Bauchwand. Die Anwendung kann sowohl laparoskopisch als auch über einen offenen chirurgischen Zugang erfolgen.
FormRund
Durchmesser
12 cm
Zugangsmethoden
Laparoskopisch / offen
OP-Technik
IPOM (Intraperitoneal Onlay Mesh)
Netzlage
Intraperitoneal
Fixationsmethode
Naht / Tacker
Kennzeichnung
Grüne Fadenmarkierung zur Orientierung
Materialstruktur
Zwei-Komponenten aus PVDF Monofilament (> 85 %) und PP Monofilament
PVDF-Barriere
Zur Vermeidung von Adhäsionen
Eigenschaften des Materials
Biokompatibel, alterungsbeständig, weiterreißfest, verhindert Narbenplattenbildung
Sterilisation
Steril verpackt für einmalige Verwendung
MRT-Kompatibilität
Nicht sichtbar im Magnetresonanztomographie (MRT)
Zusätzliche Informationen zu den verwendeten Materialien: Polyvinylidenfluorid (PVDF) ist ein hochwertiger Kunststoff mit ausgezeichneten Eigenschaften hinsichtlich chemischer Beständigkeit und mechanischer Stabilität. Das Material zeichnet sich durch seine hohe Biokompatibilität aus, was es für medizinische Anwendungen besonders geeignet macht. Polypropylen (PP) ist ebenfalls ein häufig verwendetes Polymer in der Medizintechnik aufgrund seiner Festigkeit und Flexibilität.
Die Kombination dieser Materialien in einem Implantat gewährleistet eine langfristige Stabilität bei gleichzeitiger Minimierung möglicher Komplikationen wie Adhäsionsbildung oder Reaktion des Gewebes auf das Fremdmaterial. Die grüne Fadenmarkierung erleichtert die korrekte Platzierung während der Operation.